Datenschutzerklärung

Basis Informationen zum Thema DSGVO, und Bestellung eines externen Datenschutzbeauftragten seitens matelso GmbH.

GRUNDLEGENDE INFORMATION:

Die „Auftragsdatenverarbeitung“ (ADV) heißt nach der DSGVO nun „Auftragsverarbeitung“ (AV).

Auftragsdatenverarbeitung ist natürlich nicht neu und bisher in § 11 BDSG geregelt. Aber mit der DSGVO gibt es für Auftragsdatenverarbeiter nun einheitliche europäische Anforderungen.

WICHTIG ZU WISSEN: WAS IST ADV GENAU?

ADV ist die „Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten durch einen Auftragnehmer (natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle), der die Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet).“
z.B.:

  • Einsatz eines externen Kundencenters (z.B. Callcenter)
  • externer Newsletter-Anbieter
  • Cloud Computing
  • Einsatz externer Unternehmen beim Marketing
  • Externes Rechenzentrum

Wichtig: Bei der ADV ist der Auftraggeber der primäre Ansprechpartner für Betroffene und für die Einhaltung der Datenschutzvorgaben zuständig.

Aber: Nach der DSGVO ist jetzt neu, dass auch der Auftragnehmer (also der Auftragsdatenverarbeiter) mitverantwortlich ist.
Auftragsverarbeiter müssen z.B.:

  • ein Verzeichnis zu allen Kategorien von im Auftrag durchgeführten Tätigkeiten der Verarbeitung erstellen
  • mit der Aufsichtsbehörde zusammenarbeiten
  • technische und organisatorische Maßnahmen der Datensicherheit ergreifen

Neu ist auch, dass der Vertrag zur ADV nicht mehr zwingend schriftlich geschlossen werden muss. Auftragsverarbeiter und Auftraggeber können den Vertrag nach der DSGVO nun auch in elektronischer Form abschließen.

DER DATENSCHUTZBEAUFTRAGTE UND DSGVO

Auch zum Datenschutzbeauftragten (DSB) gibt es im Zusammenhang mit der DSGVO viele Fragen:

  • Wann ist ein Datenschutzbeauftragter Pflicht?
  • Wie sieht es mit der Bestellung eines Datenschutzbeauftragten aus?
  • Welche Aufgaben hat ein Datenschutzbeauftragter?

WANN IST EIN DATENSCHUTZBEAUFTRAGTER PFLICHT?

Die Datenschutzgrundverordnung regelt europaweit die Bestellpflicht für einen Datenschutzbeauftragten in Art. 35 ff DSGVO. Die Pflicht zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten ergibt sich im wesentlichen aus 3 Bereichen:

  1. Sie verarbeiten besondere Kategorien von Daten gemäß Artikel 9 der DSGVO oder
  2. Ihre „Kerntätigkeit“ betrifft eine „umfangreiche regelmäßige und systematische Überwachung von betroffenen Personen“
  3. es sind (als Angestellte oder auch freie Mitarbeiter) mehr als 9 Personen mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten befasst.

Wenn einer der Punkte bei Ihnen zutrifft, benötigen Sie einen DSB.

Der Datenschutzbeauftragte der matelso GmbH ist:

useConsult e.K.
Dr. Ing. Reinhold Scheffel
Kalkstr. 40
53332 Bornheim

WELCHE AUFGABEN UND ZUSTÄNDIGKEITEN HAT EIN DATENSCHUTZBEAUFTRAGTER?

Der Datenschutzbeauftragte überwacht die Einhaltung der Datenschutzgrundsätze im Unternehmen und führt das Verarbeitungsverzeichnis (AV). Er ist zudem Schnittstelle zwischen IT-Marketing und Geschäftsführung und Ansprechpartner der Kunden und Datenschutzbehörden bei Fragen zum Umgang mit personenbezogenen Daten. Der Datenschutzbeauftragte hält als Verantwortlicher also alle Zuständigkeiten bei Datenschutzfragen in der Hand.

WIE SIEHT ES MIT DER BESTELLUNG EINES DATENSCHUTZBEAUFTRAGTEN AUS?

Vor der DSGVO musste der Datenschutzbeauftragte immer schriftlich bestellt werden. Die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten kann nach der DSGVO jetzt auch ohne Schriftform vorgenommen werden. Ein „unterschriebener Vertrag“ ist also nicht mehr nötig, die DSGVO spricht nur allgemein von einer „Benennung“.

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